Dresdner Philharmonie

Akademisten stellen sich vor

Die Akademisten der Kurt Masur Akademie präsentieren sich mit einem Programm, das um das Thema Exil kreist. Alexander Zemlinskys Quartett-Fragment entstand unmittelbar, nachdem der Komponist vor den Nazis nach Amerika geflohen war. Paul Hindemiths „Kleine Kammermusik“ hingegen wurde fast eineinhalb Jahrzehnte früher während der wilden zwanziger Jahre komponiert und repräsentiert Hindemith noch als „Jungen Wilden“. Mieczysław Weinberg war nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in die Sowjetunion geflohen. das Trio komponierte er in einer äußerst schwierigen Zeit voll kulturpolitischer Restriktionen und antisemitischer Kampagnen, die auch ihn und seine Familie betrafen. Eislers Septett basiert auf einer Filmmusik, die er im amerikanischen Exil für Charlie Chaplins Film „Der Zirkus“ geschrieben hatte.

KammerkonzertAkademisten stellen sich vorAkademisten der Kurt Masur Akademie – Orchesterakademie der Dresdner Philharmonie gemeinsammit Mitgliedern der Dresdner Philharmonie

Alexander Zemlinsky Quartett (Zwei Fragmente) für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello (1938/39)

Paul Hindemith „Kleine Kammermusik“ für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 24/2 (1922)

Mieczysław WeinbergStreichtrio op. 48 (1950)Hanns Eisler Septett Nr. 2 „Circus“ für Flöte, Klarinette, Fagott, zwei Violinen, Viola und Violoncello (1947)

Akademisten der Kurt Masur AkademieLéa Villeneuve | FlöteInken Grabinski | Klarinette Lena Nell | Fagott Minchang Jo | Violine Yuju Lai | ViolaFloris Faber | ViolaMichael Schmitz | Violoncello

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